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Unfall in Uelzen

Windkraftanlage defekt - Leuchtfeuer in 130 Meter Höhe

3. Dezember 2009, 06:00 Uhr

Ein Windkraftanlage in Uelzen ist in Falmmen aufgegangen. Die Feuerwehr sperrte den Brandort weiträumig ab und ließ das Feuer ausbrennen.

Beeindruckendes Spiel der Flammen: In der Nähe von Uelzen brannte eine Windkraftanlage. Das Feuer war kilometerweit zu sehen. Löschen konnte die Feuerwehr nicht.
Foto: dpa/DPA

Uelzen. Ungewöhnliches Leuchtfeuer: Nach einem Defekt im Generator ist eine 130 Meter hohe Windkraftanlage im Kreis Uelzen in Flammen aufgegangen. Die Anlage zur Erzeugung regenerativer Energie brannte weithin sichtbar wie eine riesige Fackel. Eine Mischung aus Öl, Schmierstoffen und Plastik, die zudem brennend an der Stahlkonstruktion herunterfloss, gab dem Feuer immer wieder Nahrung. Nach Angaben eines Sprechers der Lüneburger Polizei hatte sich die 1500-Kilowatt-Anlage am Dienstagabend im Maschinenraum in 100 Meter Höhe entzündet. Anschließend fraßen sich die Flammen bis zum Windrad, das daraufhin stundenlang in Flammen stand.

Die Feuerwehr sperrte den Brandort weiträumig ab und ließ das Feuer ausbrennen. "Windkraftanlagen sind äußerst schwer zu löschen", erklärte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr. "Die Drehleitern reichen nicht bis zum Windrad hinauf und Schläuche lassen sich aufgrund ihres Gewichts nicht in solche Höhen ziehen." Zudem bestehe die Gefahr, dass die Befestigungen der Gondel in Mitleidenschaft gezogen wurden und die Anlage absturzgefährdet sei.

Bundesweit hat es nach Polizeiangaben überhaupt erst ein halbes Dutzend Brände von Windkraftanlagen gegeben. Im Kreis Uelzen entstand ein Sachschaden von rund 750 000 Euro. Menschen wurden nicht verletzt. Die Anlage war nicht in Betrieb, als es zu dem Brand kam, sondern kurz zuvor gewartet worden. Die Polizei ermittelt jetzt, ob die Arbeiten die Ursache für das spätere Unglück waren.


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