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Ereignisse > 2010 > Demonstration in Berlin, 15. Mai 2010

DEMO IN BERLIN — Sonnabend 15. Mai 2010

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rbb Fernsehen: Proteste gegen Windkraftanlagen

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Am Sonnabend haben Gegner von Windkraftanlagen vor dem Brandenburger Tor in Berlin protestiert. Über hundert Bürgerinitiativen haben sich daran beteiligt. Wo sind in Brandenburg derzeit die größten Anlagen und welche sind geplant und was sagen die betroffenen Anwohner dazu?

Link: http://www.rbb-online.de/brandenburgaktuell/archiv/index.media.!etc!medialib!rbb!rbb!aktuell...

Jutta Reichardt (EPAW-Sprecherin für Deutschland) und Jean-Louis Butré (Vorsitzender der EPAW)

Bericht zur ersten nationalen Kundgebung der Windkraftgegner
am Brandenburger Tor in Berlin

Von Jutta Reichardt,
Sprecherin der Europäischen Plattform gegen Windkraftanlagen (EPAW)

Am 15.05.2010 fand in Berlin eine Protestkundgebung der Windkraftgegner statt, an der etwa 400 Vertreter von 118 bundesdeutschen Gegenwind-Verbänden und Bürgerinitiativen teilnahmen.

Der Initiator der Kundgebung Thomas Jacob, Sprecher der Gegenwind-Volksinitiative Brandenburg machte in seiner Auftaktrede deutlich, daß große Teile der Bevölkerung ländlicher Räume nicht mehr bereit sind, den Verlust ihrer Gesundheit, Lebensqualität und Immobilenwerte sowie die Zerstörung von Natur und Landschaft durch Windkraftwerke klaglos hinzunehmen. Er betonte, daß die Fortsetzung der aktionistischen Energiepolitik in der BRD zugunsten einer Lobby unter Anwendung des Erneuerbare Energien Gesetzes – EEG – die existentiellen Interessen der betroffenen Bürger schwer beschädigt. Die Konsequenz aus diesem rücksichtslosen Umgang mit Mensch und Natur durch Regierung, Behörden und der „Windwirtschaft“ zeige sich in diesem Protest und im provozierten zivilen Ungehorsam.

Der Vorsitzende der Europäischen Plattform gegen Windkraftanlagen – EPAW – zugleich Vorsitzender des nationalen Umweltschutzverbandes Fédération Environnement Durable – FED - in Frankreich Jean-Louis Butré war aus Paris nach Berlin gekommen, um eine Gastrede zu halten. Die EPAW repräsentiert 412 Verbände und Initiativen aus 21 europäischen Ländern und fordert ein Moratorium zur Einstellung aller Windkraftprojekte und eine vollständige Bilanz der ökologischen, ökonomischen und sozialen Auswirkungen der Windenergieerzeugung in Europa. Herr Butré wies darauf hin, daß die EPAW jede friedliche Aktion unterstützt, die verdeutlicht, daß sich die Windenergieindustrie unsere Lebensräume in Europa aneignet.

Begleitet wurde Jean-Louis Butré vom 2. Vorsitzenden der EPAW, Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein, der gleichzeitig Vorsitzender des Bundesverbandes Landschaftsschutz ist.

Die Sprecherin der EPAW für Deutschland, Jutta Reichardt vom Landesverband der Windkraftgegner in Schleswig-Holstein, machte deutlich, daß die anwesenden Vertreter der Gegenwindorganisationen der BRD weltweite Unterstützung erfahren. Verbündete Organisationen wie z.B. die Nordamerikanische Plattform – NA-PAW - und Mitstreiter aus vielen Nationen, in denen sich die gleichen Entwicklungen zu Lasten von Mensch und Natur abzeichnen, haben in 101 Unterstützerschreiben ihre Solidarität mit den Protestierenden bekundet.

Die Schreiben mit zum Teil hochdramatischem Inhalt von Betroffenen und von Wissenschaftlern aus allen Erdteilen zeigten vergleichbare Themenschwerpunkte wie in Deutschland:

  • Artenverlust durch Vernichtung von Lebensräumen, Störung der Vogelzugrouten und Tötungen von Vögeln und Fledermäusen durch Rotoren mit staatlicher Lizenz durch Außerkraftsetzung des Bundesnaturschutzgesetzes
  • Verlust des Natur- und Kulturerbes in den von der Windkraft besetzten Gebieten
  • schwere Störungen des Sozialgefüges in ländlichen Gemeinden durch Ausgrenzung, Unterdrückung und Bedrohung von Windkraftgegnern
  • Verlust von demokratischen Rechten wie Meinungsfreiheit und Mitspracherecht – Korruption in Politik und Verwaltung – Einflußnahme der Windlobby auf die Legislative
  • Verlust von Eigentum, Alterssicherung und Heimat – Ohnmacht und Angst gegenüber dem Druck von Windlobby, Politik und Medien
  • Verluste in privatwirtschaftlichen Bereichen wie z.B. im Tourismus und in der Tierhaltung und Zucht
  • Aushebelung des Naturschutzes durch Spenden und Sponsoring an die Verbände durch die Windlobby
  • Übernahme von unsozialen, weil einseitig fördernden Gesetzen wie das EEG – ständig steigende Stromkosten
  • Lügen der Windlobby im Umgang mit den Gemeinden und den betroffenen Mitbürgern
  • Verlust der Lebensqualität auf dem Land durch Dauerlärm, optische Bedrängung und Schattenschlag
  • Verunglimpfung und Diskriminierung von Andersdenkenden durch Politiker und Lobbyisten auch in den Medien - Entdemokratisierung der Gesellschaft zugunsten einer Diktatur der Windlobby
  • Geldgier von Landverpächtern, Windkraftbetreibern und korrupten Vertretern in Gemeinden und Ämtern
  • Lizenz zum Gelddrucken für einige wenige Profiteure durch das EEG und die Übernahme desselben von anderen Nationen - Deutsche als sog. Klimaretter, die das Leben an Windkraftwerken angeblich als Glück und Gnade empfinden
  • Verlust der Gesundheit durch Niederfrequenz- und Infraschall.

Dazu präsentierten Kinder aus Schleswig-Holstein auf der Bühne die Flaggengirlande der Länder, aus denen die Unterstützerschreiben stammten.Viele Gegenwindler im In- und Ausland berichteten von Krankheitssymptomen, die sich weltweit im Umfeld von Windkraftwerken häufen, wie z.B. Tinnitus, Herzrasen, Schlafstörungen, Schwindel, Bluthochdruck.

Die Ärztin und Autorin der 5-Jahresstudie zum Windturbinensyndrom – WTS - Dr. Nina Pierpont aus USA hat ebenfalls ein eindrucksvolles Grußwort zur Kundgebung geschickt, in dem sie deutlich macht, daß es unverantwortlich ist, Windkraftwerke innerhalb eines Radius von 2 km zur Wohnbebauung zu genehmigen, da die schädigenden Auswirkungen auf das Gleichgewichtsorgan zweifelsfrei nachgewiesen wurden.

Zum Thema Gesundheitsschäden referierte Hartmut Schönduwe von der Volksinitiative Brandenburg dann auch eindrucksvoll unter Benennung der Belastungen und Krankheitssymptome der Windkraftbetroffenen und klärte über die Ergebnisse verschiedener Studien (z.B. von Dr. Elmar Weiler) zur Infraschallbelastung sowie ihre Auswirkungen auf. Beispiele für WTS-Erkrankungen im Umfeld von Windkraftwerken gibt es mittlerweile in allen Teilen der BRD, besonders aber auch auf der Nauener Platte in Brandenburg mit 170 installierten WKA.

Als prominenter Redner verdeutlichte der renommierte Fernsehjournalist Günther Ederer, bekannt für seine kritischen und unabhängigen Beiträge, was von der deutschen Politik im Zusammenhang mit der Windkraftnutzung zu halten ist. Er wies darauf hin, daß sich die Parteien, egal welcher Couleur, mit der Inkraftsetzung des Erneuerbare Energie Gesetzes – EEG – unwählbar gemacht haben. Ob marktwirtschaftliche Interessen, Umverteilung von oben nach unten oder soziale Marktwirtschaft propagiert wird, mit der Umsetzung des EEG sind alle politischen Parteien ihren Prinzipien untreu und somit unwählbar geworden. Das EEG verteuert den Strom, bedeutet staatliche Lenkung, begünstigt einseitig wenige Profiteure der Windenergiewirtschaft und die Verteilung von unten nach oben ist ebenfalls zutiefst unsozial.

Im Anschluß an die Kundgebung trafen sich Delegierte aus mehreren Bundesländern im Haus der Kulturen in Berlin, um den Weg für die Gründung eines Bundesverbandes der Windkraftgegner zu ebnen.

Mit herzlichem Dank an den Initiator der Kundgebung und alle Organisatoren, an alle Gastredner, die weder weite Anreisen noch das üble Wetter gescheut haben, für ihre Beiträge, an die ebenso tapferen Teilnehmer mit den vielen kreativen Ideen für die Gestaltung von Transparenten, Bannern, Flaggen und grandiosen Anti-WKA-Modellen und an alle Mitstreiter und Verbündeten auf der Welt, die uns mit ihren Unterstützerschreiben Mut gemacht haben!

Dies war der Beginn des öffentlichen Teils unserer gemeinsamen Arbeit gegen den Windwahn – auf eine effektive Zusammenarbeit zugunsten einer weltweiten Bewegung gegen die Zerstörung unserer Lebensräume und der Natur durch Windkraftwerke!

Machen Sie mit, solange es noch etwas zu bewahren gibt!

Jutta Reichardt

Fotos der Kundgebung sowie die Unterstützerschreiben finden Sie auf www.windwahn.de und www.gegenwind-sh.de

Wer weitere Berichte, links zu Artikeln oder TV-Sendungen, Fotos etc. hinzufügen kann, möge uns an marco.bernardi(at)windwahn.de oder jutta.reichardt(at)windwahn.de mailen.

Jutta Reichardt (EPAW-Sprecherin für Deutschland), Ferdinand Fürst zu Hohenlohe-Bartenstein (2. Vorsitzender der EPAW), Jean-Louis Butré (Vorsitzender der EPAW) und Thomas Jacob (Sprecher der Volksinitiative Brandenburg)

Weckruf zur Demo von Jutta & Marco

Liebe Gegenwindlerinnen, liebe Mitstreiter gegen den Windwahn,

am Samstag, den 15.05.2010 um 13.30 Uhr treffen wir uns in Berlin vor dem Brandenburger Tor, zur ersten großen Kundgebung gegen die Zerstörung von Mensch und Natur durch Windkraftwerke.

In einem Land wie Deutschland, in dem die Erzeugung von Windenergie ökologisch genannt wird und Windkraftanlagen ein unantastbares Heiligtum darstellen, ist dies außerordentlich bemerkenswert.

Menschen, die in diesem Land neben, zwischen und umzingelt von mehr als 25.000 WKA leben, einige seit mehr als 20 Jahren, fordern ihr Recht auf Meinungsfreiheit und darauf Gehör zu finden in Politik und Medien.

Mitbürger, die bereits an WTS (WindTurbineSyndrome) erkrankt sind und andere, die fürchten, zu erkranken, wenn die Rotoren der nächsten 25.000 bereits geplanten und zum Teil schon genehmigten WKA sich in ihrer Nachbarschaft, an Land und auf dem Meer zu drehen beginnen und sowohl Gesundheit als auch Artenvielfalt nachhaltig schädigen.

Menschen, die jahrelang still gehalten haben, wagen nun, gegen das Nationalheiligtum Windkraft aufzubegehren.

Menschen, die verängstigt sind, weil sie von Seiten der Windlobby, Politik und vieler Medien beschimpft, beleidigt oder ihre Anliegen ins Lächerliche gezogen werden.

Mitbürger, die von ihren Nachbarn, Landbesitzern und Windkraftbetreibern unter Druck gesetzt und bedroht werden, protestieren zum erstenmal in der Hauptstadt gegen die Technologie mit den beiden goldenen Lizenzen: der einen zum Gelddrucken durchs EEG, der anderen zum Töten von Vögeln und Fledermäusen durch Außerkraftsetzung des § 42 mittels § 62 Bundesnaturschutzgesetz.

Unterstützung durch die großen Naturschutzverbände, die einen Großteil ihres Artenschutzes für klingende Münzen durch Spenden und Sponsoring an die Windlobby verkauft haben, können sie ebenfalls nicht erwarten.

Diese Menschen, die das Unerhörte wagen und NEIN zur WINDKRAFT sagen, die Gegenwindler in Deutschland brauchen Ihre Unterstützung!

Wenn Sie es einrichten können, kommen Sie am 15.05.2010 nach Berlin und protestieren Sie gemeinsam mit uns gegen die Tyrannei der Wind-Lobbytatur hier und überall auf der Welt!

Wenn Sie nicht kommen können oder sich aus Sorge vor Repressalien nicht outen möchten, senden Sie uns einen kurzen Unterstützerbrief an www.windwahn.de

Im Namen von Mensch und Natur herzlichen Dank!

Mit Grüssen aus der Windwahnmarsch von Jutta & Marco

Jutta.Reichardt(at)windwahn.de
Marco.Bernardi(at)windwahn.de

Sehr geehrte Damen und Herren,

Am 15.5.2010 findet eine gesamtdeutsche Kundgebung am Brandenburger Tor - Pariser Platz statt. Diese soll um 14 Uhr beginnen.

Treffpunkt 13:30 Uhr vor der Tribüne.

Sie steht unter folgendem Slogan:

118 Bürgerinitiativen aus ganz Deutschland fordern von der Bundesregierung:

  • Einen nationalen Plan zur Energieeinsparung in allen Bereichen.
  • Keine Subventionen mehr für die ineffektive Windindustrie.
  • Schutz von Menschen,Natur und Landschaft vor der Windindustrie.
  • Öffentliche Mittel für die Entwicklung effizienter, konstanter Energietechniken.

Wir freuen uns, daß wir den bekannten Fernseh-Journalisten Günter Ederer als Hauptredner gewinnen konnten. Weitere Persönlichkeiten und Bürger, die sich dem Thema anschließen, sind willkommen.

Die einzelnen BI's und Verbände erhalten die Landesflaggen, am 15.5., vor der Bühne.Also, wer will, kann noch Landeswappen mitbringen, aber 16 sind vor Ort. Wichtig sind die Plakate und die Transparente mit einschlägigen Losungen zu unserer Thematik. Bitte nicht vergessen!!!

Weiterhin appeliere ich nochmals an alle BI's und Verbände, mit vielen, vielen Bürgern anzureisen,denn es ist eine Chance, in der Hauptstadt und vor den Medien auf das gesamtdeutsche Windproblem aufmerksam zu machen. Nutzen wir die Chance!

Mit freundlichen Grüßen
Thomas Jacob

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AUFRUF ZU EINER DEMONSTRATION IN BERLIN

Offener Brief an 68 Bürgerinitiativen
in der gesamten Bundesrepublik

Sehr geehrte Damen und Herren,

DIE VOLKSINITIATIVE "Gegen die Massenbebauung Brandenburgs mit Windindustrieanlagen", bestehend aus 18 Bürgerinitiativen, bemüht sich seit Jahren, die Zerstörung der Brandenburger Kulturlandschaft durch Windindustrieanlagen aufzuhalten.

Unser Bundesland wird immer mehr zu einem riesigen Standort für die uneffektive Windenergiegewinnung. Zahlreiche Gespräche mit dem Ministerpräsidenten und Mitgliedern des Landtags führten zu keinem Konsens.

Die kritischen Stimmen gegen die Windenergiegewinnung mehren sich allerdings. Schon vor Jahren riefen 105 Wissenschaftler und Künstler im "Darmstädter Manifest" gegen die Industriealisierung ländlicher Gebiete mit Windkraftanlagen auf und warnten vor dieser ineffektiven alternativen Industrie.

51 Bürgerinitiativen haben sich bei EPAW angemeldet. Jede Initiative kämpft mit mehr oder weniger Erfolg gegen die Errichtung von Windanlagen in ihrer Region. Doch bleiben diese Kämpfe eben regional beschränkt. Jede BI kämpft für sich allein. Aber nur gemeinsam sind wir stark. Gemeinsam könnten wir die Regierenden zwingen über konstante neue Energiequellen nachzudenken, die Subventionsgelder für Windenergie in wirklich alternative Forschung zu stecken.

Wir müssen unsere Wut über die Zerstörung unseres Landes gemeinsam öffentlich äußern. Wenn wir uns zusammenschließen und im Lande eine Kraft darstellen, dann können wir vielleicht das Schlimmste noch verhindern.

Deshalb schlage ich vor: Organisieren wir gemeinsam (Frühjahr oder zeitiger Sommer) eine große Demonstration in Berlin, vor dem Kanzleramt. Wir müssen viele Bürger mobilisieren, um diese Demo zu einem Erfolg werden zu lassen. Nur so können wir unseren Zorn auch über die Medien verbreiten.

Wie ist Ihre Meinung zu diesem Vorschlag?

Schreiben Sie mir und geben Sie bitte auch Ihre Telefonnummer an.

Mit freundlichen Grüßen und hoffentlich vielen Reaktionen.

Thomas Jacob
Sprecher der VOLKSINITIATIVE

Telefon:
035471-300
0171-7506334
www.volksinitiative-windrad.de